The Rival Bid

Nach mehreren leidenschaftlich gescheiterten Projekten hatten Maurice Margraf und Tillmann Knie im November 2011 die Nase voll. Sie wollten endlich Musik spielen, die so war, wie sie es im Kopf hörten: düster schimmernd, dringlich ziehend, melancholisch und bittersüß – und dabei immer Popsong mit Hirn, Herz und Melodie. The Rival Bid waren geboren.

Zum Glück ist der Ruhrpott ein wunderbar lauter, schmutziger und vollgestopfter Ort und damit fruchtbarer Nährboden für Rockbands. Manchester ist gefühlt auch gleich um die Ecke. Und deshalb hört man The Rival Bid den Einfluss von The Smiths, Joy Division, den etwas weiter südlichen The Cure und Echo And The Bunnymen auch an.

Im Fokus stehen die Songs. Und die machen aus der alltäglichen Tristesse des kleinen Mannes große Geschichten mit wuchtigem Schlagzeug, melodieverliebten Gitarren und dunklen Synthesizern, so wie keine andere deutsche Band – und kaum noch eine aus den Arbeitervierteln der Insel. The Rival Bid sind allein auf weiter Flur. Und sie könnten sich dort nicht wohler fühlen.

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